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Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 30. August 2013 um 00:00 Uhr

Regeländerung 2013
Diese Änderungen ersetzen die entsprechenden Abschnitte der Gesamtregeln ab "A. Das wichtigste in Kürze"

FILA genehmigt einige neue Regeln, die sofort umgesetzt werden.

 

FILA genehmigt einige neue Regeln, die sofort umgesetzt werden.
Es gibt einige neue Unterschiede bei den Regeln in der griechisch-römischen Stilart und Freistil, jedoch gibt es auch einige Regeländerungen, die in beiden Arten angewendet werden. Dazu gehören:
- Kumulierte Punktzählung für die gesamte Kampfzeit (seither: jede Runde für sich)
- Die Wettkampfzeit ist neu 2 x 3 Minuten (seither: 3×2 Minuten)
- Ein Takedown (Standkampf –> in die Bodenlage?) gibt jetzt zwei Punkte (seither: 1 Punkt), dies wurde eingeführt dass die Aktion einen Mehrwert gegenüber einem Punkt für das Hinausschieben des Gegners oder einem Verwarnungspunkt hat.
Überlegenheit:
Es gibt einen Unterschied bei den Stilarten, ab wann ein Überlegenheitssieg zum tragen kommt:
Im Freistil eine Differenz von 10 Punkten
Im griechisch-römischen Stil eine Differenz von 7 Punkten
Passivität:
Bei Freistil wird es bei Passivität als erstes eine mündliche Ermahnung geben. Nach der 2. Ermahnung wegen Passivität, wird ein 30-Sekunden-Countdown gestartet. Wenn der verwarnte Sportler in den 30 Sekunden keine Wertung erzielt, erhält er eine Verwarnung und der Gegner erhält einen Punkt. Darüber hinaus gilt: Wenn kein Athlet in den ersten zwei Minuten eine Wertung erzielt, muss der Kampfrichter einen der Ringer als Passiveren auswählen. Danach muss der Ausgewählte innerhalb von 30 Sekunden eine Wertung erzielen oder der Gegner erhält einen Punkt.
Beim griechisch-römischen Stil, sind die Regeln zur Vermeidung einer Passivität anders festgelegt. Die erste Passivität ist eine Verwarnung. Bei der zweiten Verwarnung darf der Gegner auswählen ob der der Kampf in Bodenlage oder im Standkampf weiter geht. Die dritte Verwarnung führt zu einem Punkt an den Gegner. Bei der vierten Passivität, ist der Kampf beendet und die aktive Wrestler wird zum Sieger erklärt.
Frauenringen:
Bei den Meisterschaften der Frauen werden mehr Gewichtsklassen wie seither eingeführt.
Laut FILA werden die neuen Regeln ab sofort umgesetzt. Ab wann die Regeln im Bereich des DRB gelten wird bekannt gegeben sobald dies offiziell ist.
Quelle: FILA Homepage (Übersetzung ohne Gewähr auf Richtigkeit)

Vorab als Download bzw. pdf-Dokument:

 

Leitfaden 2013 l     offizielle Mitteilung des DRB l     verbindl. Anwendung d. neuen Regeln l     int. Ringkampfregeln 2013

 

 

Es gibt einige neue Unterschiede bei den Regeln in der griechisch-römischen Stilart und Freistil, jedoch gibt es auch einige Regeländerungen, die in beiden Arten angewendet werden.
Dazu gehören:

- Kumulierte Punktzählung für die gesamte Kampfzeit (seither: jede Runde für sich)

- Die Wettkampfzeit ist neu 2 x 3 Minuten (bisher: 3×2 Minuten)

- Ein Takedown (Standkampf –> in die Bodenlage?) gibt jetzt zwei Punkte (seither: 1 Punkt), dies wurde eingeführt dass die Aktion einen Mehrwert gegenüber einem Punkt für das Hinausschieben des Gegners oder einem Verwarnungspunkt hat.

Überlegenheit:

Es gibt einen Unterschied bei den Stilarten, ab wann ein Überlegenheitssieg zum tragen kommt:

Im Freistil eine Differenz von 10 Punkten

Im griechisch-römischen Stil eine Differenz von 7 Punkten

Passivität:

Bei Freistil wird es bei Passivität als erstes eine mündliche Ermahnung geben. Nach der 2. Ermahnung wegen Passivität, wird ein 30-Sekunden-Countdown gestartet. Wenn der verwarnte Sportler in den 30 Sekunden keine Wertung erzielt, erhält er eine Verwarnung und der Gegner erhält einen Punkt. Darüber hinaus gilt: Wenn kein Athlet in den ersten zwei Minuten eine Wertung erzielt, muss der Kampfrichter einen der Ringer als Passiveren auswählen. Danach muss der Ausgewählte innerhalb von 30 Sekunden eine Wertung erzielen oder der Gegner erhält einen Punkt.

Beim griechisch-römischen Stil, sind die Regeln zur Vermeidung einer Passivität anders festgelegt. Die erste Passivität ist eine Verwarnung. Bei der zweiten Verwarnung darf der Gegner auswählen ob der der Kampf in Bodenlage oder im Standkampf weiter geht. Die dritte Verwarnung führt zu einem Punkt an den Gegner. Bei der vierten Passivität, ist der Kampf beendet und die aktive Wrestler wird zum Sieger erklärt.

Frauenringen:

Bei den Meisterschaften der Frauen werden mehr Gewichtsklassen wie seither eingeführt.

 

Laut FILA werden die neuen Regeln ab sofort umgesetzt. Ab wann die Regeln im Bereich des DRB gelten wird bekannt gegeben sobald dies offiziell ist.

 

Quelle: FILA Homepage (Übersetzung ohne Gewähr auf Richtigkeit)

(Stand 06.2013)

 

A. Das wichtigste in Kürze

1. Die Kampfzeit der Wettkampfrunden beträgt maximal 5x2 Minuten. Die jeweiligen Kampfabschnitte sind mit 30-sekündigen Pausen unterteilt. Am Ende jeder Kampfrunde muss ein Sieger benannt werden. Der Ringer, der 3 der 5 Kampfrunden für sich entschieden hat, wird zum Sieger des Kampfes erklärt. Kann der Sieg bereits nach drei Kampfrunden erklärt werde, entfällt die vierte und fünfte Kampfrunde. Der Schultersieg, die Disqualifikation, die Aufgabe und das Überschreiten der zwei Minuten Verletzungszeit beendet den Kampf automatisch – ungeachtet, der Kampfrunde, in der er erfolgt.

2. Bei Punktgleichstand in einer Kampfrunde wird der Sieger durch aufeinander folgende Prüfung der folgenden Elemente ermittelt:

  • die meisten 5-Punkt-Wertungen
  • die meisten 3-Punkt-Wertungen
  • die meisten 2-Punkt-Wertungen
  • der Ringer mit den wenigsten Verwarnungen
  • falls weiterhin Gleichheit besteht entscheidet der letzte techn. Punkt den Sieger

3. Endet die Kampfrunde im Freistil nach zwei Minuten mit 0 – 0, so wird der Kampf unverzüglich mit dem Zwiegriff fortgesetzt.

Der Ringer der als erster fassen darf wird vom Schiedsrichter durch Münzwurf bestimmt. Der Zwiegriff darf maximal 30 Sekunden dauern. Erzielt ein Athlet vor Ablauf der 30 sec eine Wertung hat er die Kampfrunde gewonnen. Ein Konter oder gar Schultersieg ist nicht mehr möglich! Kann der Ringer, der den Münzwurf gewonnen hat in den 30 sec keine Wertung erzielen, verliert er einen Punkt an seinen Gegner und verliert somit die Kampfrunde.  Die zwei Minuten im griechisch-römischen Kampf hingegen werden aufgeteilt in 90 Sekunden regulären Ringens und 30 Sekunden angeordnetem Bodenkampf. Dabei kann der Ringer in der Oberlage zwischen Einnahme des verkehrten Aushebers in seitlicher Position und der rückwärtigen Position, stehend oder mit einem Knie auf der Matte, seine Hände auf den Schultern des Gegners ruhend, wählen. In allen Runden hat der Ringer, der nach 90 Sekunden nach Punkten gewinnt den Vorteil der Oberlage und wird nicht bestraft wenn er in den 30 Sekunden nicht punktet. In solchen Situationen, in denen der Obermann seine Position nicht vorantreibt, werden die Ringer wieder in die Standposition gebracht, um die Runde zu vollenden. Am Ende der 2 Minuten wird der Sieger der Runde festgestellt. Wenn nach 90 Sekunden ein Punktgleichstand von 0-0 besteht, so hat der aktivere Ringer das Recht zu entscheiden ob er Ober- oder Untermann der angeordneten Bodenlage sein will. Wird die Bodenlage nach einem 0-0 Punktestand angeordnet, muss der Obermann punkten, um die Runde zu gewinnen. Erzielt der Obermann keinen Punkt, so erhält der Untermann 1 Punkt und gewinnt somit die Runde.

4. Die Dauer der Kämpfe in den folgenden Kategorien ist:

Jugend :  3 Kampfrunden a´2 min, mit 30 sec. Pause
Männer:  5 Kampfrunden a´2 min, mit 30 sec. Pause

 

B. Punktewertung

4:0

  • Schultersieg
  • kampfloser Sieg
  • Sieg durch Disqualifikation
  • Über- oder Untergewicht
  • Aufgabe
  • Überschreiten der Verletzungszeit

  • der Sieger gewinnt 3 Kampfrunden alle durch Abbruch
    (Jugend-Bezirks-Oberliga / -Bezirksliga 2 Kampfrunden)
    (6 Punkte Vorsprung - 5`er-Wertung  zwei 3`er Wertungen)
    oder 11 Pkt. Differenz bei 3 Kampfrunden  (nicht bei Jugend-Mannschaften)

4:1


  • der Sieger gewinnt 3 Kampfrunden alle durch Abbruch
    (Jugend-Bezirks-Oberliga / -Bezirksliga 2 Kampfrunden)
    (6 Punkte Differenz  5´er Wertung  zwei 3`er Wertungen)
  • oder 11 Pkt. Differenz bei 3 Kampfrunden
    (nicht bei den Jugend-Mannschaftskämpfen) Verlierer gewinnt 1 Kampfrunde

4:2    (4:2 Punkte nicht bei den Jugend-Mannschaftskämpfen)


  • der Sieger gewinnt 3 Kampfrunden alle durch Abbruch
    (6 Punkte Differenz  5`er Wertung  zwei 3`er Wertungen)
  • oder 11 Pkt. Differenz bei 3 Kampfrunden
    Verlierer gewinnt 2 Kampfrunden

3:0

  • Punktsieg
    der Sieger gewinnt 3 Kampfrunden  (Jugend-Bezirks-Oberliga/-Bezirksliga 2 Runden) mit technischer Wertung

3:1

  • Punktsieg
    der Sieger gewinnt 3 Kampfrunden  (Jugend-Bezirks-Oberliga/-Bezirksliga 2 Runden) mit technischer Wertung un der Verlierer gewinnt 1ne Kampfrunde

3:2 (3:2 Punkte nicht bei den Jugend Mannschaftskämpfen)

  • Punktsieg
    der Sieger gewinnt 3 Kampfrunden mit technischer Wertung und der Verlierer gewinnt 2 Kampfrunden

1:0

  • Sieg von 3 Kampfrunden  (Jugend-Bezirks-Oberliga/-Bezirksliga 2 Runden) ohne erzielte technische Wertung
    (nur bei Vergabe des Zusatzpunktes nach 30 Sekunden aus der angeordneten Bodenlage im gr.röm. oder Freistil-Clinch)

0:0

  • Disqualifikation beider Ringer

Bei den Jugend-Mannschaftskämpfen gibt es keine 4:2 und 3:2 Punktewertung.

 

C.  Änderung der Bewertungsregeln:

1. Der Ringer, der einen 5-Punkte-Griff mit großer Amplitude ausführt, wird ungeachtet des Punktestandes zum Sieger der Kampfrunde erklärt. Führt ein Ringer in der vorgeschriebenen Zeit einen 5-Punkte-Griff aus, muss der Kampfrichter einen möglichen Schultersieg abwarten. Kommt dieser nicht zustande, muss der Kampfrichter unverzüglich das Ende des Kampfes pfeifen und den Ringer, der den 5-Punkte-Griff ausgeführt hat, zum Sieger des Kampfes erklären.

2. Der Ringer, der zwei 3-Punkte-Griffe in der Kampfrunde ausführt, wird ungeachtet des Punktestandes zum Sieger der Kampfrunde erklärt. Führt ein Ringer in der vorgeschriebenen Zeit den zweiten 3-Punkte-Griff aus, muss der Kampfrichter einen möglichen Schultersieg abwarten. Kommt dieser nicht zustande, muss der Kampfrichter unverzüglich das Ende pfeifen und den Ringer, der den zweiten 3-Punkte-Griff ausgeführt hat, zum Sieger des Kampfes erklären.

3. Der Ringer mit einer Punktdifferenz von sechs technischen Punkten wird ebenfalls zum Sieger der Kampfrunde erklärt. Zum Gewinn des Kampfes durch technische Überlegenheit müssen drei Kampfrunden durch technische Überlegenheit gewonnen werden.

4. Überschreitet der angreifende Ringer in der Standposition die Begrenzungslinie oder betritt die Schutzzone, bevor er seinen Griff oder seine Aktion begonnen hat, oder wenn er seinen Griff oder seine Aktion begonnen hat und keinen Punkt erzielt, verliert er einen (1) Punkt, der seinem Gegner erteilt wird. Wenn der angreifende Ringer allerdings einen bzw. mehrere Punkte erzielt, nachdem sein Fuß bzw. seine Füße die Begrenzungslinie überschritten haben oder er die Schutzzone betreten hat, verliert er keinen Punkt an seinen Gegner.

5. Jede Matten- und Griffflucht im Stand oder am Boden wird wie gegenwärtig mit einem oder zwei technischen Punkten und einer Verwarnung bestraft.

6. Wird ein Athlet wegen Passivität bestraft, wird der Griff oder die stattfindende Aktion unterbrochen und die Strafe wird auf dem Punktzettel mit einem „P“ eingetragen. In der Passivitäts-Situation werden keine Punkte vergeben. Der Kampf wird im Stand fortgesetzt. Die Strafen wegen Passivität werden als Entscheidungskriterien bei Kämpfen mit Gleichstand verwendet, außer bei 0:0.

7. Die angeordnete Bodenlage nach einer Verwarnung oder einer Passivität wird abgeschafft.

8. In allen Fällen, in denen der FILA-Arzt anwesend ist, und speziell bei allen Wettkämpfen der Weltmeisterschaften und Olympischen Spiele, werden alle Kampfunterbrechungen wegen nicht blutender Verletzungen mit einem Punkt für den Gegner bestraft. Bei allen anderen Wettkämpfen der FILA, bei denen der offizielle FILA-Arzt nicht anwesend ist, wird die Strafe für Unterbrechung des Kampfes abgeschafft.

9. Führt ein Ringer eine verbotene Aktion aus, die zur Verletzung seines Gegners führt, erhält der Gegner wegen Kampfunterbrechung 1 oder 2 Punkte und der Ringer, der den Verstoß begangen hat, erhält eine Verwarnung. Der Kampf wird im Stand fortgesetzt, nachdem eine Strafe für den verbotenen Griff erteilt wurde. Wurde der verbotene Griff absichtlich ausgeführt, wird der schuldige Ringer mit Disqualifikation wegen Brutalität bestraft.

10. Der Zusatzpunkt für jeden Griff mit Abheben vom Boden wird abgeschafft.

11. Der Punkt für den Ringer, der vom Boden aufsteht, wird abgeschafft.

12. Die Rolle und die Beinschraube dürfen mehrere Male hintereinander ausge-führt werden.

13. Um eine einwandfreie Versorgung von blutenden Wunden zu gewährleisten läuft in diesen Fällen keine Verletzungszeit.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. September 2013 um 00:45 Uhr