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Vorschau- Rückblick 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 12. Dezember 2009 um 01:00 Uhr

  

 

 

 

 

 

 

Rückblick auf den 14. u. letzten Kampftag am 05.12.2009 gegen den TSV Berchtesgaden

Mühevoller 19 : 18 Sieg gegen den TSV Berchtesgaden

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die begeisterten Zuschauer beim letzten Kampf der Punktrunde 2009 in der Stock-Halle von Hainsbach.

Nach fünf Gefechten mit 16:4 Punkten scheinbar sicher in der Erfolgsspur, glichen die Gäste bis zum Finalkampf aus, ehe Eugen Ohl mit den letzten Reserven das Blatt noch wendete.

Obwohl Kunz und Fisch (verletzt) fehlten, war im Vorfeld ein sicherer Sieg eingeplant. Doch Berchtesgaden im gesicherten Mittelfeld kreuzte unerwartet mit den Ex-Bundesliga-Ringern Uwe Petersen und Wolfgang Küpper auf. Das zahlte sich aus, weil Petersen doch unerwartet den Grippe geschwächten KSA-Trainer Florian Geiger schulterte und Küpper Alexander Maurer vier Zähler abnahm.

Den Grundstein für Geiselhöring legte wie schon so oft Sebastian Orban, der mit seinem vorzeitigen Erfolg über den starken Wolfgang Heil als einz9iger KSA-Ringer 2009 unbesiegt blieb. Ihm folgte ebenso souverän Alexander Giss durch seinen Vierer über Andreas Brandner. Mit der optimalen Ausbeute von Bartosz Sofinski und Radoslaw Siejak konnte man rechnen. Somit blieben lediglich nur Ulrich Blümel und Lukas Würstl ohne Siegchance. Kampfrichter Horst Winter vom TSC Mering angereist, leitete unauffällig, regelkundig sicher.

Fliegengewicht 55 kg griechisch:

Im Kampf zwischen Blümel und A. Petersen ging der Gast zielstrebiger zu Werke. Einen halbherzigen Kopfzug des KSA-Ringers sah man erst im Aus abgeblockt, ehe sein zweiter Ansatz hinten auf gekontert wurde. Mit angehängtem Durchdreher gewann Petersen Runde eins 0:5. Anstatt den Gegner abzupassen wählte Blümel erneut die falsche Marschrichtung. Dabei parierte der Gast zum Dreier hinten auf und fing den nächsten Versuch in die Brücke zur Schulterniederlage ab. Stand 0:4

Schwergewicht 120 kg Freistil:

Trotz des 15 Pfund Mehrgewicht konnte Hans Preinfalk den Dauerangriff von Siejak nicht stoppen. Der KSA-Pole notierte erst Angriffs-Einser zum 6:0, ehe im zweiten Abschnitt nach Kopfklammer hinten auf seine Beinschrauben zum gleichen Ergebnis führten. Ähnlich der Ablauf in Durchgang drei, den Siejak nach Freistil-Einser in Front mit herrlichem Beinausheber-Dreier zum überlegenen 8:0 Punktsieg abschloss. Stand 4:4

Federgewicht 60 kg Freistil:

Orban gelang es seine super -Form auch im letzten Gefecht zu bestätigen. Mit seinen Beingriff-Wertungen zum 5:0 Rundengewinn kaufte er Heil gleich die Schneid ab. Obwohl der Gast jetzt zweimal gut parierte, kam er aus der Defensive nicht heraus und geriet nach Kopfklammer hinten auf wieder in Rückstand. Jetzt tauchte Orban zur Arm-Beinklammer in den Gegner, hebelte ihn zusehends in die gefährliche Lage bis Heil aufgestellt zum Schultersieg abgepfiffen wurde. Stand 8:4

Halbschwergewicht 96 kg griechisch:

Diese Klasse blieb von beiden Mannschaften unbesetzt. Deshalb wurden keine Punkte vergeben. Stand 8:4

Leichtgewicht 66 kg griechisch:

Auch in der ungewohnt klassischen Ringweise (ansonsten Freistil) lieferte Giss eine reife Leistung ab. Nach Angriffs-Wertungen, sowie in der angeordneten Bodenlage zum Durchdreher gelang es Brandner nur im ersten Abschnitt beim 4:0 den Rückstand in Grenzen zu halten. Dann ging es ruck zuck. Mit zwei Hüftattacken-Dreier in Runde zwei und hinten auf mittels Durchdreher bis zum 7:0 Abbruch im dritten Durchgang war das Gefecht schnell zu Ende. Stand 12:4

Mittelgewicht 84 kg Freistil:

Kurz und schmerzlos für den Gegner beeindruckte auch Sofinski. Durch Armklammer-Beinsteller holte er Florian Seidinger in eine bedrohliche Bodenlage. Dort setzte der KSA-Ringer einen Fesselgriff an, der das vorzeitige Aus des Kontrahenten besiegelte. Stand 16:4

Leichtgewicht 66 kg Freistil:

Mit Andreas Hillebrand begann die Aufholjagd von Berchtesgaden. Gegen Angriffs-Einser mit Durchdreher des bayerischen Meisters zum 0:7 wehrte sich  der KSA-Schüler vergebends. Ähnlich auch der weitere Kampfverlauf bis der Gast im Boden mit Einsteiger das Gefecht vorzeitig beendete. Stand 16:8

Mittelgewicht 84 kg griechisch:

Ein besseres Abschneiden gegen den Favoriten Küpper verpasste Maurer wegen seines desolaten Abwehrverhalten in der Bodenlage. In Runde eins optisch im Stand sogar leicht überlegen, konnte er in der Unterlage dem Gast beim 0:1 keinen Zähler abnehmen. Im zweiten Durchgang holte Küpper hinten auf die erste Wertung und setzte im Boden mittels Aufkippen seine Stärke zum 0:7 um. Auch im dritten Abschnitt stach das Rezept des Gastes nach Durchdreher beim 0:5. Stand 16:12

Weltergewicht 74 kg griechisch:

Im Vorjahr noch Punktsieger über U. Petersen ging Geiger diesmal geschwächt in das Duell. Das gab den Ausschlag. Im Standkampf noch ausgeglichen setzte der Gast im Boden mit knallharten Durchdreher die ersten Akzente. In Runde zwei durch klassisches Aufziehen leicht im Vorteil ließ sich der KSA-Ringer mit Kopfzug zum 0:4 überraschen. Das war gegen den starken Berchtesgadenern schon vorentscheidend. Trotzdem stemmte sich Geiger nochmals aussichtsreich gegen den Kontrahenten und lief prompt in eine Schleuder, die seine erste Niederlage besiegelte. Stand 16:16

Weltergewicht 74 kg Freistil:

Nun lag es an Ohl, gegen Rehlegger die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Beide kämpften mit soliden Abwehrverhalten bis ohne technische WErtung der KSA-Vertreter den Zwiegriff-Ansatz zum 3:0 für sich entschied. Auch im zweiten Abschnitt gaben sich die Kontrahenten keine Blöße. Erneut kam Ohl zum Zwiegriff-Ansatz. Doch diesmal parierte Rehlegger mit Überdreher-Dreier zum Ausgleich. Sofort nahm der Gast das Heft in die Hand. Mit Freistil-Einser vorn, beantwortete er seine Kopfklammer des KSA-Ringers über die Brücke zur 4:0 Führung. Im KSA-Lager sah man schon die Felle davon schwimmen. Aber die lautstarke Anfeuerung setzte beim Geiselhöringer nochmals Kräfte frei. In den verbleibenden zwei Durchgängen kämpfte er sich jeweils einmal hinten auf und punktete mit Durchdreher zum 19:18 Gesamtsieg.

 

 

Vorschau auf den 14. u. letzten Kampftag am 05.12.2009 gegen den TSV Berchtesgaden

Im letzten Kampf der Punkterunde 2009 erwarten die KSA-Ringer die junge Staffel vom TSV Berchtesgaden. Durch überraschende Ergebnisse wie zwei Siege über Westendorf haben sie das anvisierte Mittelfeld erreicht. Deshalb können sie die zu erwartende Abfuhr in der Hainsbacher Eisstock- halle locker verkraften. Im Vorkampf schafften sie mit K. Hillebrand, A. Hille-brand und Preinfalk elf Zähler. So in etwa dürfte auch das Rückkampf- Ergebnis ausfallen. Jedenfalls ist man bestrebt, den Hainsbacher Ringerfans guten Sport zu bieten.

 



Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. April 2010 um 22:14 Uhr